zum Directory-modus

Influenzmaschine

Funktionsweise einer Influenzmaschine

Damit sich in den Induktoren der Influenzmaschine eine elektrische Spannung aufbauen kann, die sich letztlich in Form eines Blitz entlädt, ist eine geringe Restladung vonnöten, die sich auf wenigstens einem Aluminiumstreifen befinden muss. Meist ist sie vom vorhergehenden Betrieb der Maschine übrig, andernfalls entsteht sie schnell durch Reibung1,.2)

Die Gesamtladung dieses Streifens ist also nicht neutral, sondern positiv (Elektronenmangel) oder negativ (Elektronenüberschuss). Ohne eine Restladung auf einem Aluminiumstreifen auf einer der beiden gegeneinander rotierenden Scheiben funktioniert die Influenzmaschine nicht. Die Influenzmaschine zählt man deshalb zu den "selbsterregenden" Maschinen.

Der folgende Film erklärt, wie Influenzmaschinen funktionieren.3)

Eine weitere Erklärung, wie die Influenzmaschine funktioniert

1)Wie Ladungen durch Reibung getrennt werden, wird in der Lerneinheit Die elektrische Ladung erklärt.
2)Kronjäger, J.; Kehrle, K.; Wahl, G. (2005): Das große Hochspannungs- und Hochfrequenz-Experimentier-Handbuch. Francis ,
3)In dem Film wurden einige Zusammenhänge vereinfacht dargestellt: Woher die Restladungen auf den Aluminiumstreifen kommen und warum beim Drehen der Scheiben die Spannung zwischen zwei gegenüberliegenden Aluminiumstreifen steigt, wird erst auf der nächsten Seite erklärt. Außerdem wird das Wort Atomkerne synonym für Gitteratome benutzt: Um den atomaren Aufbau von Metallen zu verstehen, empfehlen wir die Lerneinheit Metallbindung.
Seite 3 von 5