zum Directory-modus

Influenzmaschine

Aufbau einer Influenzmaschine

Abb.1
Aufbau einer Influenzmaschine - Kamerafahrt

In einer "Influenzmaschine doppelter Drehung" sind zwei Scheiben angebracht, die sich über einen Handriemenantrieb entgegengesetzt voneinander drehen lassen ( (Abb. 1) , (Abb. 2) und (Abb. 3) ). Beide Scheiben sind aus isolierendem Material. Darauf sind längliche Streifen aus Aluminiumfolie geklebt, die - wie alle Metalle - elektrischen Strom leiten.

Abb.2
Rückseite der Influenzmaschine

Über den Handriemenantrieb (Mitte unten) werden die beiden Drehscheiben (über dem Handriemenantrieb, die zweite befindet sich hinter der hier sichtbaren Drehscheibe, vgl. (Abb. 3) ) in Rotation versetzt. Auf die Scheiben wurden Aluminiumstreifen geklebt.

Abb.3
Vorderseite der Influenzmaschine

Auf der Vorderseite ist der Riemen des Antriebs im Gegensatz zu dem auf der Rückseite (Abb. 2) verdreht. So kann man mit einer Kurbel beide Scheiben gegenläufig rotieren lassen. Rechts und links unten ist je eine Leidener Flasche angebracht.

Zwei Aluminiumsstreifen, die auf je einer der beiden Scheiben angebracht sind, ergeben in dem Moment einen Kondensator, wenn sie sich gegenüberliegen ( (Abb. 4) und (Abb. 5) ).

Abb.4
Jeder Aluminiumstreifen auf der vorderen Scheibe der Influenzmaschine bildet jeweils eine Kondensatorplatte.
Abb.5
Jeder gegenüberliegende Aluminiumstreifen auf der hinteren Scheibe der Influenzmaschine bildet jeweils die andere Kondensatorplatte.

Auf beiden Scheiben ist ein sogenannter Neutralisator angebracht. Das ist ein elektrischer Leiter, der zwei Aluminiumstreifen, die sich auf derselben Scheibe gegenüberliegen, so miteinander verbindet, dass Ladungen ausgetauscht werden können. Sie bestehen meist aus einer Metallleiste, die über kleine Metallbürsten Kontakt zu den Aluminiumstreifen herstellt (Abb. 6) .

An den Seiten der Scheiben befinden sich Stromabnehmer (Abb. 7) . Dabei handelt es sich um Metallstifte, über die Elektronen zwischen Aluminiumstreifen und Induktoren (Abb. 7) ausgetauscht werden können. Die Induktoren sind die Kugeln auf der Vorderseite der Influenzmaschine, wo die Blitze erzeugt werden.

Abb.6
Neutralisator

Der Neutralisator greift mit einem Metallbürstchen Elektronen von einem Aluminiumstreifen ab und transportiert sie zu einem gegenüberliegenden Aluminiumstreifen auf der gleichen Scheibe.

Abb.7
Induktoren und ihre Stromabnehmer

Die beiden Kugeln auf den Stäben (auf der linken Seite) sind die Induktoren, zwischen denen die Blitze entstehen. Über die Stromabnehmer (z.B. rechts unten, U-förmig gebogener Draht um die Drehscheiben) werden sie von den Aluminiumstreifen mit Elektronen versorgt bzw. von ihnen "befreit".

Um kräftigere, hellere Entladungen zu erhalten, werden die abgegriffenen Ladungen in Leidener Flaschen gespeichert, die als Kondensatoren fungieren (Abb. 3) .

Funktionsweise von Leidener Flaschen

Seite 2 von 5