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Polarisation von Licht - Grundlagen

Zusammenfassung: Grundlagen der Polarisation

Wellenmodell des Lichtes
Licht ist ein elektromagnetischer Transversalwellenvorgang.
Hertz'scher Dipol
Ein Hertz'scher Dipol strahlt keine Intensität in seine Schwingungsrichtung ab.
Linear polarisierte Welle
Eine elektromagnetische Welle, deren elektrisches Feld in einer festen Ebene schwingt, nennt man linear polarisiert.
Diese feste Ebene bezeichnet man als die Polarisationsebene des Lichtes.
Unpolarisierte Welle
Eine elektromagnetische Welle, bei der sich in jedem Moment die Schwingungsebene des elektrischen Feldes zufällig ändert, nennt man unpolarisiert.
Transmittierter Anteil E einer auf einen Polarisator fallenden Amplitude E 0
Der transmittierte Anteil E einer momentan (!) auf einen Polarisator fallenden Amplitude E 0 eines E-Feldes beträgt: E = E 0 cos α Hierbei ist α der Winkel zwischen der Transmissionsrichtung des Polarisators und der Einfallsrichtung des (momentanen) E-Feldes.
Gesetz von Malus
Fällt linear polarisiertes Licht der Intensität I 0 auf einen Polarisator, dessen Transmissionsachse mit der Schwingungsrichtung des Lichtes den Winkel α bildet, so gilt für die nach dem Polarisator austretende Intensität I : I = I 0 cos 2 α
Rechts- bzw. linksdrehende Stoffe
Eine Substanz heißt rechtsdrehend, wenn sie die Polarisationsebene des Lichtes im Uhrzeigersinn dreht. Dreht sie diese dagegen im Gegenuhrzeigersinn, so nennt man sie linksdrehend.
Drehwinkel α der Polarisationsebene nach Durchtritt durch eine optisch aktive Lösung
Formel für den Drehwinkel α der Polarisationsebene nach Durchtritt durch eine optisch aktive Verbindung der Schichtdicke d : α = α 0 d c
Die Proportionalitätskonstante α 0 nennt man (spezifisches) Drehvermögen.
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