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Exkurs: Transmissions-Phasen-Gitter

Optische Gitter - Exkurs zum Transmissions-Phasen-Gitter

Exkurs: Transmissions-Phasen-Gitter

Hier wollen wir kurz auf die Wirkungsweise eines Transmissions-Phasen-Gitters eingehen.

Eine einfallende ebene Wellenfront wird hier auf der gesamten (durchsichtigen!) Fläche des Gitters transmittiert (s. dazu auch die folgende Bemerkung), erfährt aber aufgrund der verschiedenen optischen Weglängen zwischen Rillen- und Nichtrillenbereichen eine Phasenverschiebung (Phasenmodulation), wodurch sich die Form der Wellenfront verändert, diese also das Gitter nicht mehr eben verlässt.

Diese veränderte Form der Wellenfront ist übrigens die gleiche wie diejenige, die sich in dem Fall ergibt, dass die Rillen als Linienquellen zylinderförmiger Wellenfronten angesehen werden, also wie in der Abbildung dargestellt als Einfachspalte wirken.

Abb.1
Transmissionsgitter
Bemerkung zum bisher bekannten Gittertyp
Unser in den Doppelspaltversuchen verwendetes Gitter (mit bescheidener Spaltanzahl von N =2) war ein so genanntes Transmissions-Amplituden-Gitter - bei diesem konnte die Amplitude der einfallenden ebenen Wellenfront das Gitter nur durch die Spaltöffnungen passieren (undurchsichtiges Spaltmaskenmaterial!).
Auf die gesamte Wellenfront bezogen fand hier also eine Modulation der Amplitude statt: An den Orten der Spalte trat die Amplitude vollständig hindurch (diese wirkten dann als kohärente Punktlichtquellen), an allen anderen Orten konnte sie dagegen überhaupt nicht durchtreten.
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