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Lösung

Aussage:

Je größer die Beschleunigung ist, desto größer ist die Geschwindigkeit.

Diese Aussage ist falsch.

Die Beschleunigung gibt an, wie sich die Geschwindigkeit ändert, sie macht aber keine Aussage über die momentane Geschwindigkeit.

Aussage:

Die Beschleunigung zeigt in dieselbe Richtung wie die Geschwindigkeit.

Diese Aussage ist falsch.

Beim Abbremsen zeigt die Beschleunigung entgegengesetzt zur Geschwindigkeit.

Aussage:

Bewegt sich ein Körper aufwärts, muss die Beschleunigung nach oben zeigen.

Diese Aussage ist falsch.

Auf einen Ball wirkt beim Flug zu jedem Zeitpunkt die gleiche Beschleunigung. Sie zeigt immer zum Erdmittelpunkt und heißt Erdbeschleunigung. Beim Aufsteigen des Balles bewirkt sie, dass er bis zum Umkehrpunkt immer langsamer wird. In der Fallphase bewirkt sie eine Tempovergrößerung.

Aussage:

Fährt ein Auto durch eine Kurve mit konstanter Geschwindigkeit, so wird es nicht beschleunigt.

Diese Aussage ist falsch.

Ein Auto fährt nicht mit konstantem Geschwindigkeitsvektor durch eine Kurve, da sich Geschwindigkeit immer tangential zur Bahnkurve gerichtet ist. Die Beschleunigung drückt die Änderung der Geschwindigkeit aus, ist also in diesem Fall nicht Null.

Aussage:

Ist die Beschleunigung ungleich Null, so ändert sich die Bahngeschwindigkeit.

Diese Aussage ist falsch.

Bei der gleichförmigen Kreisbewegung ist der Betrag der Geschwindigkeit, also die Bahngeschwindigkeit, immer gleich. Die Beschleunigung zeigt aber immer zum Kreismittelpunkt. Wäre die Beschleunigung zu einem Zeitpunkt Null, so würde sich an diesem Punkt die Richtung der Geschwindigkeit nicht ändern und sich der Körper tangential vom Kreis wegbewegen.

Aussage:

Wird ein Körper nicht beschleunigt, so kommt er zur Ruhe.

Diese Aussage ist falsch.

Ein Körper, der keine Beschleunigung erfährt, ändert seine Geschwindigkeit nicht. War seine Anfangsgeschwindigkeit nicht Null, bewegt er sich genau mit dieser Geschwindigkeit weiter.

Aussage:

Ist die Beschleunigung entgegengesetzt zur Geschwindigkeit gerichtet, so wir der Körper abgebremst.

Diese Aussage ist wahr.

Die Geschwindigkeit zu einem späteren Zeitpunkt t 2 berechnet sich aus der alten Geschwindigkeit zum Zeitpunkt t 1 und der Beschleunigung a nach v ( t 2 ) = v ( t 1 ) + a ¯ ( t 2 t 1 ) . Da z.B. die Beschleunigung a negativ ist, wenn v ( t 1 ) positiv war, wird die Geschwindigkeit zum Zeitpunkt t 2 kleiner, der Körper wird also abgebremst.

Abb.1

Aussage:

Körper, deren Geschwindigkeit Null ist, erfahren keine Beschleunigung.

Diese Aussage ist falsch.

Beim senkrechten Wurf nach oben hat der Körper im Umkehrpunkt kurzzeitig keine Geschwindigkeit, er ruht also für einen kurzen Moment. Dennoch wirkt auf den Körper zu jedem Zeitpunkt die gleiche Erdbeschleunigung.