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Das Reflexionsgesetz an ebenen Oberflächen

Abbildungen durch ebene Spiegel

Abb.1

Fällt nach obiger Abbildung Licht einer punktförmigen Lichtquelle L auf einen ebenen Spiegel, so wird jeder Lichtstrahl nach dem Reflexionsgesetz reflektiert. Die gestrichelten Verlängerungen der reflektierten Strahlen treffen sich hinter dem Spiegel im Punkt L ' . Für einen Beobachter scheinen alle Strahlen vom Punkt L ' herzukommen. L ' ist daher das Bild der Lichtquelle L .

Reflexion am Spiegel
Gegenstandspunkt L und Bildpunkt L ' liegen auf einer Normalen zur Spiegelfläche und haben den gleichen Abstand vom Spiegel.

Es handelt sich hierbei um ein virtuelles oder scheinbares Bild, weil sich nicht die Strahlen selbst, sondern nur ihre rückwärtigen Verlängerungen schneiden. Ein virtuelles Bild kann im Gegensatz zu einem reellen Bild, bei dem sich die Strahlen wirklich schneiden, nicht auf einem Schirm sichtbar gemacht werden.

Das virtuelle Bild eines Punktes findet man, indem man das Lot auf die Spiegelfläche fällt und dieses um sich selbst verlängert. Bei der Spiegelung ausgedehnter Körper muss beachtet werden, dass ein Rechtssystem in ein Linkssystem (siehe auch Chiralität) transformiert wird.

Arbeitsauftrag

Mit der unteren Animation können verschiedene Sehwinkel bei der Betrachtung des Spiegelbildes eingestellt werden. Wie groß muss der Spiegel im Vergleich zur Person sein, damit sich die diese darin vollständig sehen kann (größer/kleiner/genauso groß wie die Person)?

Abb.2
JPAKMA-Projekt "Spiegelbild"

Stellen Sie sich vor einen Spiegel und zeichnen Sie die Umrisse Ihres Kopfes auf die Spiegeloberfläche. Wie groß ist der Durchmesser Ihres gezeichneten Kopfes im Vergleich zum Original und warum? Wie verändert sich die Größe Ihres Spiegelbildes, wenn Sie den Abstand zum Spiegel vergrößern oder verkleinern?

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