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Lösung

Zum astronomischen Fernrohr: Das astronomische Fernrohr besteht aus zwei Sammellinsen, dem Objektiv und dem Okular. Fallen nun parallele Lichtstrahlen eines sehr weit entfernten Gegenstandes in das Fernrohr, so geschieht Folgendes: Das Objektiv erzeugt ein Bild (B1), das umgekehrt und reell ist. Dieses Bild befindet sich in der Brennebene des Objektivs (f1). Dieses reelle Bild wird dann mit dem Okular als Lupe betrachtet. Deshalb steht das Bild B2 immer noch auf dem Kopf. (vgl. folgende Abbildung)

Abb.1

Zum Galilei`schen Fernrohr: Das Galilei`sche Fernrohr besteht aus einer Sammel- und einer Zerstreuungslinse. Die Zerstreuungslinse befindet sich aber nicht außerhalb der Brennweite der Sammellinse wie beim astronomischen Fernrohr, sondern innerhalb dieser. Auch hier erzeugt die erste Linse ein reelles, umgekehrtes Bild (B1) in der Brennebene dieser ersten Linse. Das durch Linse 2 betrachtete Bild B2 steht aufrecht. Im Vergleich zum astronomischen Fernrohr ist die Instrumentlänge verkürzt. (vgl. folgende Abbildung)

Abb.2

Zum Kepler`schen Fernrohr: Die hier zwischen den beiden Sammellinsen des astronomischen Fernrohrs eingefügte dritte Sammellinse (Zwischenlinse) bewirkt eine Umkehrung des betrachteten Bildes. Auch hier erzeugt das Objektiv (die erste Sammellinse) ein reelles, umgekehrtes Bild (B1). Durch die eingefügte Zwischenlinse wird dieses Bild in einer 1:1-Abbildung umgekehrt und es entsteht B2. Wie beim astronomischen Fernrohr wird das so entstandene Bild B2 mit dem Okular als Lupe betrachet und man sieht das Bild B3.(vgl. folgende Abbildung)

Abb.3