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Der elektrische Widerstand

Genaue Spannungsmessung

Wir wissen mittlerweile, dass im Grunde genommen jedes Gerät einen Widerstand hat. Insbesondere hat auch ein Amperemeter einen Widerstand, den man bei der Stromstärkemessung berücksichtigen muss. Man nennt ihn den so genannten Innenwiderstand R i .

Damit ergibt sich bei unserer Spannungsmessung durch das umgeeichte Amperemeter aber ein Problem.Betrachten wir noch einmal die Schaltung und beachten dabei den Innenwiderstand R i des Amperemeters, der hier in der Schaltung auch durch ein Widerstandssymbol im Amperemeter repräsentiert wird:

Abb.1

Wir wissen über die Stromstärke in einer Reihenschaltung, dass sie überall gleich ist. Von den Widerständen wissen wir aber, dass sich diese zu einem Gesamtwiderstand aufaddieren. Hier gilt somit: R ges = R + R i . Der Gesamtwiderstand in diesem Stromkreis ist also größer als der Widerstand im Stromkreis ohne Berücksichtigung des Innenwiderstandes des Amperemeters. Das verfälscht unser Ergebnis für die Spannungsmessung, denn die Stromstärke in obigem Stromkreis ist wegen I = U R ges kleiner als im Stromkreis ohne Berücksichtigung des Innenwiderstandes des Amperemeters.Es ist aber aufgrund unserer bisherigen Kenntnisse leicht, einen exakten Spannungswert anzugeben, da wir die Spannung mit den bekannten Widerständen R und R i genau berechnen können. Es gilt: U ges = R ges I = ( R + R i ) I

Anmerkung:
Daher wird der Innenwiderstand des Amperemeters möglichst gering gehalten, um auch in anderen Anwendungssituationen die Verfälschung des Stromwertes durch das dazwischen geschaltete Amperemeter niedrig zu halten.
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