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Ladung, Strom und Spannung

Die Leuchtwirkung des elektrischen Stromes

Die Leuchtwirkung des elektrischen Stromes kann aus der Wärmewirkung des elektrischen Stromes resultieren. Beispiele sind der Blitz oder die Glühbirne. Beim Blitz wird die Luft stark erhitzt (bis zu 30.000 Grad), und bei der Glühbirne wird der Glühdraht durch den Stromfluss stark erhitzt (bis zu 2.100 Grad). Deswegen wird ein Draht mit hoher Schmelztemperatur verwendet. Außerdem ist in der Glühbirne meist Stickstoff oder Argon enthalten, um die Verdampfung des Glühdrahtes zu verringern und damit die Lebensdauer der Glühbirne zu erhöhen.

Abb.1
Glühbirne

Es muss aber nicht immer die Wärmewirkung Ursache für die Leuchtwirkung des elektrischen Stromes sein, wie beispielsweise bei der Leuchtstoffröhre, der Glimmlampe oder der Leuchtdiode. Die Leuchtstoffröhre enthält ein Gas von geringem Druck, das durch die energetische Anregung von Elektronen UV-Licht aussendet. Auf der Innenseite ist die Leuchtstoffröhre mit einem Leuchtstoff beschichtet, der zu leuchten beginnt, wenn er mit UV-Licht bestrahlt wird.

Abb.2
Leuchtstoffröhre

Die Glimmlampe enthält auch ein Gas von geringem Druck, das schon bei niedriger Temperatur durch die Anregung von Elektronen Energie in Form von Licht aussendet. Ebenso emittiert die Leuchtdiode (LED) aufgrund der Anregung von Elektronen Energie in Form von einfarbigem Licht, dessen Farbe materialabhängig ist.

Abb.3
LED
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