zum Directory-modus

Ladung, Strom und Spannung

Definition der Stromrichtung

Wir haben gesehen, dass man als Voraussetzung für einen elektrischen Stromfluss eine Spannung benötigt. Damit ein Lämpchen leuchtet, muss es durch Drähte zum Beispiel an eine Batterie angeschlossen werden.

Abb.1

Mit Hilfe des eingebauten Schalters kann der Stromkreis unterbrochen werden, dann leuchtet das Lämpchen nicht, der Stromkreis ist offen. Bei geschlossenem Schalter leuchtet das Lämpchen, der Stromkreis ist geschlossen.

Als man noch nicht wusste, dass die Elektronen sich in den Leitern bewegen, definierte man als Stromrichtung die Bewegungsrichtung von positiven Ladungsträgern. Daher wird heute noch die Richtung vom Pluspol zum Minuspol als technische Stromrichtung bezeichnet.Der Stromfluss basiert in Metallen für gewöhnlich auf der Bewegung negativ geladener Elektronen, und diese bewegen sich vom Minuspol zum Pluspol einer Batterie, also entgegengesetzt zur technischen Stromrichtung, wie in unserer Modellanordnung zum Verständnis der Spannung schon angesprochen wurde.

Abb.2
Definition der Stromrichtung

In leitenden Flüssigkeiten, also in Elektrolyten, sind die Ladungsträger Ionen. Den Anschluss, zu dem sich negativ geladene Ionen bewegen, nennt man Anode, dieser ist mit dem Pluspol einer Batterie verbunden. Den Anschluss, zu dem sich positiv geladene Ionen bewegen, nennt man Kathode, dieser ist mit dem Minuspol einer Batterie verbunden.

Abb.3

Darauf kommen wir aber später noch genauer zu sprechen.

Seite 7 von 12