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Reibung

Reibung

Auch wenn man nicht sofort darauf kommt, im Alltag könnte man viele Dinge nicht tun ohne die Reibung. Ein Beispiel dafür ist das Gehen. Hier wirken Reibungskräfte, die die Schuhe oder Füße auf dem Boden halten, damit man sich abstoßen kann. Paradebeispiel für geringe Reibung beim Gehen ist eine Eisfläche. Wer darauf zu gehen versucht, wird feststellen, wie wichtig die Reibung doch ist.

Ein anderes Beispiel sind Stifte oder Kreide, mit denen man schreibt. Die farbigen Anteile darin sind so weich, dass sie sich durch das Schreiben, also durch Reiben mit der Oberfläche, vom Stift trennen und auf das Blatt Papier oder die Tafel übergehen und dort haften bleiben.

Spießt man von oben mit der Gabel eine Kartoffel auf, hält die Reibung sie nach dem Anheben der Gabel an diesem Platz. Bei zu großen und damit zu schweren Kartoffeln, ist die Reibung nicht groß genug und die Kartoffel rutscht einfach wieder nach unten. Ist die Kartoffel leicht genug, dann bleibt sie an der Gabel haften und man kann sie bequem zum Mund führen.

Auch ein Knoten hält nur wegen der Reibungskraft. Je nachdem aus welchem Material die Schnur ist, mit der man den Knoten macht, löst er sich leicht oder bleibt fest.

Die Reibungskräfte werden in zwei Kategorien unterteilt: Die äußere und die innere Reibung.

Bei der äußeren Reibung geht es um die Haft-, Gleit- und Rollreibung.

Bei der inneren Reibung unterscheidet man nach der Art der Strömung, die durch die Bewegung hervorgerufen wird. Man spricht hierbei von Reibung bei laminarer und Reibung bei turbulenter Strömung.

Auch hier wird uns die Modellbildung in Form von JPAKMA-Projekten begegnen.

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