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Atomkerne und radioaktive Zerfallsprozesse

Radioaktive Strahlung

Eine der Haupteigenschaften der beim radioaktiven Zerfall entstehenden Strahlung ist ihre Fähigkeit, Stoffe zu ionisieren. Daher bezeichnet man sie - zusammen mit der auf anderem Wege erzeugten Röntgenstrahlung - als ionisierende Strahlung.

Die Strahlung entsteht, indem instabile Kerne Masse- und Energieportionen mit hoher Geschwindigkeit ausschleudern. Der dabei ablaufende Vorgang heißt radioaktiver Zerfall.

Grundsätzlich unterscheidet man folgende Strahlenarten:

  • α-Strahlen - doppelt positiv geladene Heliumkerne,
  • β-Strahlen - Elektronen oder Positronen unterschiedlicher Geschwindigkeit,
  • γ-Strahlen - elektromagnetische Strahlung, die abgesehen von der Art der Entstehung, praktisch identisch mit der Röntgenstrahlung ist.

Darüber hinaus können Kernprozesse, durch Beschuss mit anderen Kernbausteinen, eingeleitet werden. Die wichtigsten sind:

  • Elektroneneinfang
  • Protonenstrahlen
  • Neutronenstrahlen

α- und β-Strahlung gehören, ebenso wie die Protonen- und Neutronenstrahlung zu den korpuskularen Strahlen, γ-Strahlen sind Photonen hoher Energie bzw. kurzer Wellenlänge und gehören zur Gruppe der elektromagnetischen Strahlen.  

Typen des Kernzerfalls

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Abb.1
Radioaktivität und den Elektroneneinfang

Übungsaufgaben

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