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Anwendungen von Standard-PS, PS-I und SBS

Verpackungen

Verpackungen sollen in der Regel Güter schützen bzw. Lagerung und Transport vereinfachen. Kunststoffe sind besonders leichte Verpackungswerkstoffe und "erleichtern" so Transporte wortwörtlich. Doch dies ist nicht der einzige Grund für die wachsende Bedeutung von Kunststoffen im Verpackungssektor. Die Vielzahl der möglichen Eigenschaftsprofile erlaubt maßgeschneiderte Lösungen der meisten Verpackungsprobleme. Von dünnsten Folien über formstabile Produkte wie Becher, Schalen und Flaschen bis zu großen Formteilen aus Schaumstoffen oder reißfesten faserverstärkten Säcken bieten Verpackungskunststoffe kosteneffizienten Schutz der verpackten Güter.

Der in den Industrienationen weithin übliche Selbstbedienungsverkauf wäre nicht möglich, wenn die Verpackung nicht zugleich Träger von Informationen über das Produkt wäre. Kunststoffverpackungen sind meist direkt bedruckbar und benötigen daher in der Regel keine Klebeetiketten.

Der harte Wettbewerb im Selbstbedienungsverkauf lässt es fast schon zur Notwendigkeit werden, die Ware mit Hilfe der Verpackung attraktiv zu präsentieren. Kunststoffmaterialien lassen dem Designer hier viele Freiheiten. Färben und Bedrucken sind möglich, ebenso Transparenz und brillanter Glanz. Aufgrund der leichten Verarbeitbarkeit z.B. durch Warmformen sind auch der Formgebung kaum Grenzen gesetzt.

Polystyrol (Standard-PS, PS-I, SBS) wird vor allem für Lebensmittelverpackungen eingesetzt. In diesem Sektor kommen folgende Materialeigenschaften zum Tragen:

  • Geruchs- und Geschmacksstabilität
  • Physiologische Unbedenklichkeit
  • Beständigkeit gegen wässrige Lösungen wie auch gegen Fette
  • Sehr geringe Wasseraufnahme
  • Wärmeformbeständigkeit bis ca. 80 °C, die Heißabfüllungen ermöglicht
  • Einstellbares Steifigkeits-/Zähigkeitsverhältnis
  • Leichte Verarbeitbarkeit
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