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Vom Monomer zum Werkstoff - Einführung in die Makromolekulare Chemie

Aufgaben der Makromolekularen Chemie

Die Makromolekulare Chemie umfasst neben der Synthese das ganze Erscheinungsbild von Makromolekülen. Sie beschreibt und entwickelt die wissenschaftlichen Grundlagen der molekularen und der übermolekularen Struktur der Polymere, die Grundlagen der Verarbeitung von makromolekularen Substanzen und ihrer Anwendungen. Die Analytik der gelösten Moleküle ist ebenso Thema wie die Charakterisierung von Polymerschmelzen oder die Untersuchung der festen Substanzen. Außerdem spielen die Umsetzungen natürlich vorkommender und synthetischer Makromoleküle zu entsprechenden Derivaten eine Rolle.

Abb.1
Aspekte der Makromolekularen Chemie

Die Makromolekulare Chemie geht in ihren Strukturbetrachtungen von der organischen und anorganischen Chemie aus. Nieder- und hochmolekulare Verbindungen sind grundsätzlich nach dem gleichen Prinzip der Atomverknüpfung zum Molekül aufgebaut. Die Erkenntnisse der organischen Chemie können in vollem Umfang auch für die makromolekularen Verbindungen herangezogen werden. Ebenso werden die Erfahrungen der physikalischen Chemie genutzt.

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