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Vom Monomer zum Werkstoff - Einführung in die Makromolekulare Chemie

Die Makromolekulare Chemie

Die Makromolekulare Chemie beschäftigt sich mit Verbindungen, die aus einer großen Zahl gleicher oder gleichartiger Atome beziehungsweise Atomgruppen aufgebaut sind, die jeweils durch Hauptvalenzbindungen verknüpft sind. Alle Elemente, die mehr als eine kovalente Bindung einzugehen vermögen, können demnach solche Aufbauglieder sein. Es sind also anorganische und organische makromolekulare Verbindungen möglich. Viele biologisch und technisch wichtige Substanzen sind aus organischen Makromolekülen aufgebaut. Eiweißstoffe sind die materielle Grundlage aller Lebensprozesse und der Erscheinungsformen tierischer Organismen. Nucleinsäuren sichern die Regeneration im zellulären Bereich und die Arterhaltung über lange Zeiträume.

Abb.1
Beispiel für Biopolymere: Netzwerk aus Collagen Typ IV

Collagen-Fasern finden sich z.B. in den Bändern der Gelenke, in Knorpel und Sehnen, oder sind wichtiger Strukturbestandteil der Haut. Je nach Gewebe kommen unterschiedliche Collagen-Typen vor, von den 19 bekannten Collagen-Typen sind aber nur vier häufig. Die Collagen-Fibrillen in den verschiedenen Geweben sind der Funktion dieser Gewebe angepasst.

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