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Vom Monomer zum Werkstoff - Begriffe und Definitionen

Wichtige Definitionen der Makromolekularen Chemie

Zum Verständnis sollen zunächst vier zentrale Begriffe der Polymerchemie definiert werden:

Ein Monomer ist ein Molekül, das eine oder auch mehrere polymerisationsfähige Gruppen besitzt.

Ein Oligomer ist ein Polymermolekül, in dem etwa zwei bis zwanzig Monomerbausteine kovalent verknüpft sind.

Laut IUPAC-Definition ist ein Polymer eine Substanz, die aus einer Vielzahl von Molekülen aufgebaut ist, in denen eine Art oder mehrere Arten von Atomen oder Atom-Gruppierungen (so genannte konstitutive Einheiten, Grundbausteine oder Wiederholungseinheiten) wiederholt aneinander gereiht sind.

Der Polymerisationsgrad kennzeichnet die Größe eines Makromoleküls. Er entspricht der Zahl der im Makromolekül (Polymer) durch Hauptvalenzbindungen vereinigten Grundbausteine (Monomere). Er ist der Quotient aus der Molmasse der hochpolymeren Substanz und der Molmasse eines Grundbausteines.

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