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Polyester

Verwendung

Polyester haben ein sehr breit gefächertes Anwendungsspektrum. Polyethylenterephthalat-Textilfasern sind z.B. unter den Markennamen Trevira, Diolen, Terylen und Dacron bekannt. Aus ihnen wird Damen- und Herrenoberbekleidung und Sportkleidung hergestellt. Aus gekräuselten Fasern stellt man voluminöse, bauschige Textilien mit guten Wärmeisolationseigenschaften her.

Hochwertige Polyester-Spinnvliese werden zu Fußbodenbelägen, Einlagestoffen für Kleidung, Filter oder Deichverfestigungen verarbeitet. Biologisch abbaubare Polyester-Fasern (z.B. Polylactide aus Milchsäure) werden für chirurgische Nähte eingesetzt.

Im Alltagsleben begegnet man Polyestern nicht nur im Falle von Kleidung, sondern auch als Material für Getränkeflaschen (Polyethylenterephthalat und Polybutylenterephthalat), Compact Disks (Polycarbonat), Lebensmittelverpackungen, Fotofilme, Zahnräder, Stecker und Schrauben.

Auch als thermoplastische Werkstoffe für Formkörper und Folien spielen Polyester eine Rolle. Spezielle Bedeutung haben Alkydharze und gesättigte bzw. ungesättigte Polyesterharze, die in der Lackherstellung eine Rolle spielen.

Als Vorprodukte für Polyurethane verwendet man Hydroxypolyester mit mittleren Molmassen von 400 bis 6.000 g/mol. Stark verzweigte Produkte führen zu hoch vernetzten harten Materialien (Bindemittel für PU-Lacke und Pressmassen), lineare und schwach verzweigte Hydroxypolyester ergeben ein kautschukelastisches Material. Polyester werden auch als Schaumstoffe oder Beschichtungen eingesetzt.

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