zum Directory-modus

Polyester

Polyester

Polyester haben vor allem als Faserstoffe Bedeutung, finden allerdings auch als technische Thermoplaste Anwendung.

Die Bildung von Polyestern verläuft analog der Bildung von niedermolekularen Estern. Ester können z.B. aus einer Carbonsäure und einem Alkohol unter Säurekatalyse oder durch die Reaktion eines Säurechlorids mit einem Alkohol hergestellt werden.

Für die Bildung von polymeren Estern sind jeweils bifunktionelle Monomere nötig. Bei Molekülen vom Typ AB, also Hydroxycarbonsäuren, ist auch die Bildung von ringförmigen Molekülen zu beachten. Dabei entstehen Ringe mit fünf bis sieben Ringatomen. Diese so genannten Lactone sind ihrerseits als Monomere für die Polyaddition geeignet.

Die Struktur eines Polyesters hängt davon ab, ob er durch eine Reaktion vom Typ AB oder vom Typ AA+BB gebildet wird.

Abb.1
Polyester vom Typ AB (Hydroxycarbonsäure-Typ)
Abb.2
Polyester vom Typ AA+BB (Dihydroxy-Dicarbonsäure-Typ)

Auch die Umesterung von Dicarbonsäureestern mit Diolen ist vorteilhaft, da sich die Edukte einfacher reinigen lassen.

<Seite 1 von 6