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Polyethylenterephthalat

Reaktionswasser bei der PET-Produktion

Bei der technischen Synthese von Polyethylenterephthalat aus Terephthalsäure und Ethylenglycol ist eine möglichst vollständige Entfernung des Reaktionswassers wichtig. Besonders für die Festphasen-Nachkondensation zur Molmassenerhöhung sollte das Granulat bei Temperaturen von 80 bis 130 °C auf Wassergehalte unter 0,01 % getrocknet werden. Bei hohen Polymerisationsgraden besteht sonst die Gefahr eines hydrolytischen Abbaus bei der Weiterverarbeitung. Näherungsweise gilt:

P ¯ n K n H 2 O
Legende
P ¯ n -Zahlenmittel des Polymerisationsgrades
K -Gleichgewichtskonstante der Veresterung von Terephthalsäure mit Ethylenglycol
n H 2 O -Stoffmenge des im Reaktiongemisch verbleibenden Wassers, bezogen auf je 1 Mol der bei Reaktionsbeginn vorhandenen funktionellen Gruppen

Die Gleichgewichtskonstante von Veresterungsreaktionen liegen meistens zwischen 1 und 10, sie sind dimensionslos.

Beispiel

Für PET mit einer mittleren Molmasse von 10.000 und einem P ¯ n von 100 mit K = 4 ergibt sich ein maximaler Wassergehalt von 0,001 Molprozent.

Herleitung: Einfluss des Reaktionswassers auf P ¯ n

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