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Wie funktioniert eine CD?

Digital Versatile Discs (DVDs)

Wie CDs bestehen DVDs aus geprägten Polycarbonatscheiben, auf die eine Metallschicht aufgebracht wird. Allerdings wird eine DVD aus zwei 0,6 mm dicken Platten zusammengesetzt, die Rücken an Rücken aneinandergeklebt sind. Das verbessert die Verwindungssteifigkeit. Die Technologie für beschreibbare und wiederholt beschreibbare DVDs ist sehr ähnlich wie die der entsprechenden CD-Varianten CD-R und CD-RW. Die Schreib- und Lese-Laser arbeiten jedoch mit kürzeren Wellenlängen (rotes Licht bei 635 und 650 nm). Dies ermöglicht im Vergleich zur CD-ROM eineengere Spurführung (Abstand: 0,74 statt 1,6 μm) und kleinere Pits (Breite: 300 nm statt 500 nm; Länge: minimal 0,4 statt 0,83 μm). Außerdem können statt einer zwei lesbare Schichten (jeweils ein- oder zweiseitig) aufgebracht werden. Bei der einseitigen Variante ist eine davon halb durchlässig. So lassen sich auf 12 cm DVD-ROMs Kapazitäten von 4,7 (entspricht einer mit einer Schicht einseitig beschriebenen DVD) bis zu 17 Gigabyte (entspricht einer mit zwei Schichten zweiseitig beschriebenen DVD) erzielen.

Abb.1
Abb.2
Abb.3

von links nach rechts: DVD-ROM, beschreibbare DVD (DVD-R), wiederbeschreibbare DVD (DVD+RW)

Bei der Zweischichtentechnik wird ein halb transparenter Film, z.B. aus Gold, eingesetzt, der um etwa 50 μm vor der anderen Schicht liegt. Wenn die tiefer liegende Informationsebene abgetastet wird, liest der 650-nm-Laser durch diesen halb transparenten Film hindurch. Der Laser erkennt dann nur die Informationen, auf die er fokussiert ist. Am Ende der tiefer liegenden Schicht springt die Fokussierung des Lasers auf die vordere Ebene. Diese wird mit einer Wellenlänge von 635 nm abgetastet.

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