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Wie funktioniert eine CD?

CD-RW (rewritable, wieder beschreibbare CD)

Noch komplizierter ist der Aufbau einer wiederholt beschreibbaren CD.

  • Polycarbonat-Substrat
  • nicht leitende Dielektrikum-Schicht aus ZnS-SiO2
  • Aufzeichnungsschicht: polykristalline Silber-Tellur-Antimon-Indium-Legierung
  • ZnS-SiO2-Dielektrikum-Schicht
  • reflektierende Aluminiumschicht
  • Acrylatschicht als Schutzlack

Die Silber-Tellur-Antimon-Indiumschicht reflektiert im kristallinen Zustand stark, im amorphen Zustand nur wenig. Um den "Phasenwechsel" in der Informationsschicht hervorzurufen, wird die ursprünglich kristalline Legierung durch einen Laser bis an ihren Schmelzpunkt von 500-700 °C erhitzt. Dadurch werden amorphe Zonen gebildet, die beim schnellen Abkühlen erhalten bleiben. Dies wird als Phase Change Recording bezeichnet.

Abb.1

Beim "Löschen" der Daten wird durch Laserbestrahlung einige Zeit bei 200 °C getempert, so kann die amorphe Schicht rekristallisieren. CD-RWs lassen sich bis zu 1000 Mal löschen und wieder beschreiben. Die Reflexionsunterschiede zwischen kristalliner und amorpher Legierung sind allerdings viel schwächer als bei CD-ROMs und CD-Rs (15- 5 %). Deshalb können sie nur von modernen Laufwerken gelesen werden.

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