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Phenoplaste

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Der Begriff Phenoplaste oder Phenolharze wird sowohl auf die oligomeren Präpolymere aus Phenol und Formaldehyd als auch auf deren duroplastische Vernetzungsprodukte angewandt, die zu den ältesten vollsynthetischen Kunststoffen zählen. Durch das Verhältnis von Phenol zu Aldehyd und die Art der Katalyse erhält man zwei deutlich verschiedene Präpolymertypen, die Novolake und die Resole. Bei der Aushärtung durchlaufen beide Varianten die Stufe der Resitole bis hin zu den festen, unlöslichen und nicht mehr verformbaren Resiten. Es werden Eigenschaften und Anwendungsgebiete der Phenoplaste vorgestellt.

Autor

  • Prof. Dr. Oskar Nuyken
  • Dr.-Ing. Heidi Samarian
  • Dr. Ilse Wurdack

Lernziel

  • Phenol-Formaldehyd-Kondensate als frühe synthetische Kunststoffe
  • Phenolharze als Präpolymere und als Vernetzungsprodukte
  • Synthese und Struktur von Novolaken
  • Technische Produktion von Novolaken
  • Struktur und Synthese der Resole
  • Technische Produktion der Resole
  • Härtung von Phenolharzen: Resol-, Resitol- und Resitzustand
  • Eigenschaften von Phenoplasten
  • Verwendung von Phenoplasten

Wichtige Schlüsselworte in dieser Lerneinheit

Phenoplast, Novolak, Resol, Reaktionsharz