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Aminoplaste

Aminoplaste

Die als Aminoplaste bezeichneten Polykondensationsprodukte aus einer Carbonyl-Verbindung (im Allgemeinen Formaldehyd) und Aminoverbindungen, wie Harnstoff oder Melamin, liegen zunächst als oligomere Präpolymere vor. Für die Anwendung werden sie zu Duromeren ausgehärtet. Ihr Vorteil gegenüber den Phenol-Formaldehyd-Harzen liegt in der geringeren Eigenfarbe. Als Pressmassen und Gießharze werden sie zu Bauteilen in der Elektroindustrie, Geschirr und Tischplatten verarbeitet. Flüssig dienen sie als Leim- und Tränkharze, Klebstoffe, Lackrohstoffe, vor allem für Einbrennlacke, Papier-, Textil- und Lederhilfsmittel, Dünge- und Bodenverbesserungsmittel.

Urethanharze, Cyanamid-, Dicyanamid- und Anilinharze werden ebenfalls zu den Aminoplasten gezählt, haben aber nur eine geringe praktische Bedeutung.

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