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Viskosimeter

Rotationsviskosimeter

Im Koaxial-Zylinder-Rotationsviskosimeter befindet sich die Messflüssigkeit im Ringspalt zwischen dem inneren und dem äußeren Zylinder. Wenn der innere Zylinder rotiert, spricht man vom Searle-System. Im umgekehrten Fall handelt es sich um das Couette-System. Dabei bildet sich ein Geschwindigkeitsgefälle zwischen innerem und äußerem Zylinder aus (Couette-Strömung), d.h. es wird eine Scherung mit vorgegebenem Geschwindigkeitsgradienten verursacht. Das Drehmoment M d , das durch das Gefälle auf den inneren bzw. äußeren Zylinder übertragen wird, ist der dynamischen Viskosität direkt proportional. Die Auslenkung wird von einer Torsionsfeder kompensiert und die Gleichgewichtslage elektrisch abgegriffen.

Abb.1
Koaxial-Zylinder-Rotationsviskosimeter

Schematischer Aufbau von Koaxial-Zylinder-Rotationsviskosimetern und Scherung eines Volumenelements

Die Viskosität berechnet sich nach folgender Gleichung:

η = τ d v d y = A S C n η = dynamische Viskosität τ = Schubspannung d v d y Schergeschwindigkeit A = konstanter Schubfaktor S = Messgröße C = Funktion von Außen- und Innenradius n = Zahl der Umdrehungen
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