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Viskosimeter

Kapillarviskosimeter

Am Kapillarviskosimeter misst man den Druckabfall bei konstanter laminarer Strömung längs einer Kapillare. Die treibende Kraft kann die Schwerkraft (Ubbelohde-Viskosimeter) oder eine Druckdifferenz sein. So saugt man z.B. die zu untersuchende Lösung von einem tiefer gelegenen Reservoir B durch eine Kapillare in ein höher gelegenes Reservoir A. Wenn die Lösung die obere Lichtschranke erreicht hat, wird die Saugkraft abgeschaltet. Die Lösung fließt unter dem Einfluss der Gravitationskraft in das untere Reservoir zurück.

Gemessen wird die Zeit, in der ein bestimmtes Volumen die Kapillare passiert hat. Daraus erhält man die kinematische Viskosität ν :

ν = η / ρ = K Δ t ν = kinematische Viskosität η = dynamische Viskosität ρ = Dichte K = Gerätekonstante Δ t = Zeit, die das Volumenelement Δ V benötigt, um die Strecke zwischen den Lichtschranken zurückzulegen
Abb.1
Veranschaulichung eines Ostwald-Kapillarviskosimeters
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