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Vergleich der Polymerisationsverfahren

Vergleich der Viskositäten

Suspensionspolymerisation

Am Anfang liegen bei der Suspensionspolymerisation Monomertröpfchen vor, die im Laufe der Polymerisation in harte Polymerkügelchen verwandelt werden. Die relative Viskosität von Suspensionen von Kugeln hängt nach der Einstein-Bachelor-Gleichung nur vom Volumenbruch der Kugeln ab, und dieser ändert sich bei Polymerisationen kaum. Die Viskosität sollte also konstant bleiben. Da aber die Kugeln durch die Rührer verformt werden können und Suspensionen nicht kugelförmiger Teilchen bei gleicher Konzentration eine niedrigere Viskosität aufweisen als kugelförmige, sinkt die Viskosität.

Emulsionspolymerisation

Am Anfang der Emulsionspolymerisation liegen Micellen und Monomertropfen vor. Aus den Micellen werden Latextropfen und die Monomere werden verbraucht. Die Konzentration der Teilchen bleibt konstant. Da sich aber die Wechselwirkungen ändern, nimmt die relative Viskosität der Dispersion zu.

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