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Hilfsstoffe

Nukleierungsmittel

Beim Abkühlen kristallisieren Polymere aus der Schmelze aus. Diese Kristallisation wird normalerweise durch Staub, Gefäßwand, Hilfsstoffe wie Farbstoffe etc. ausgelöst. Erfolgt die Kristallisation um den Keim gleichmäßig, so entstehen Sphärolithe. Je größer diese Sphärolithe sind, um so ungünstiger ist das mechanische Verhalten des Kunststoffes. Er bricht z.B. leicht. Daher ist eine Erhöhung der Keimzahl erwünscht. Zudem wird so die Taktzeit bei der Verarbeitung erhöht, da der Kunststoff schneller fest wird. Daher setzt man dem Polymer so genannte Nukleierungsmittel in der Schmelze zu, vor allem bei den Polyolefinen wie isotaktischem Polypropylen.

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Abb.1
Sphärolithbildung bei Polyethylen

Die Kristallite bestehen aus orthorhombischen (a≠b≠c, α=β=γ=90°) Lamellen, die sich zu Sphärolithen zusammenlagern, welche wiederum aus gekrümmten Lamellen bestehen und sich der Kugelform annähern.

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