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Thermoplastische Elastomere

Thermoplastische Polyesterelastomere (TPE-E)

In den siebziger Jahren wurde die Reihe der thermoplastischen Elastomere durch Polyester- und Polyamid-Elastomere erweitert. Zu dem im Jahre 1972 von Du Pont (USA) auf den Markt gebrachten Hytrel® kamen kurz danach das Polpren® der Toyobo Co. (JP), 1977 das Arnitel® der Akzo (NL) und 1985 das Lomod® der General Electric Plastics (US).

Herstellung

Aus 1,4-Butandiol, Terephthalsäure und Polytetrahydrofuran werden Copolyetherester mit harten kristallinen Tetramethylenglycolterephthalat-Blöcken und weichen, amorphen Polyalkylenetherterephthal-Blöcken gebildet. Die Herstellung erfolgt in der Schmelze durch Umesterungsreaktionen.

Eigenschaften

  • Hohe mechanische Festigkeit
  • Hohe Flexibilität und Schlagzähigkeit in der Kälte
  • Hohe Verschleißfestigkeit
  • Hohe Chemikalien- und Alterungsbeständigkeit
  • Gute Wiederherstellung nach Druck- und Zugverformung
  • Leichte und wirtschaftliche Verarbeitbarkeit

Funktionszusatzstoffe

Die wichtigsten Zusatzstoffe im Zusammenhang mit Polyetherester-Elastomeren sind die Funktionszusatzstoffe. Sie dienen zur Verbesserung der UV-Beständigkeit, der Wärmestabilität bei Anwendungen über 120 °C, zur Erhöhung der Hydrolysebeständigkeit oder der Flammwidrigkeit.

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