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Organische Leuchtdioden

Ladungsträgertransport

Die injizierten Ladungsträger wandern entlang der Feldgradienten zur jeweiligen Gegenelektrode. Dieser Prozess wird am besten durch das Korpuskularmodell beschrieben. Dieses Modell formuliert den Ladungsträgertransport sehr anschaulich als "Hüpfprozess" von Elektronen.

Der Ladungsträgertransport wird hier als eine vom elektrischen Feld angetriebene Folge von Redoxreaktionen unter chemisch identischen Bedingungen verstanden. Beim Lochtransport sind die neutralen Moleküle M und ihre Radikalkationen M•+, beim Elektronentransport die neutralen Moleküle M und ihre Radikalanionen M•- beteiligt. Die Beweglichkeit positiver Ladungslöcher liegt in der Mehrzahl der organischen Materialien mit ungefähr 10-6cm2/vsum etwa zwei Größenordnungen über der Elektronenbeweglichkeit.

Abb.1
Ladungstransport

Aus der Sicht des Korpuskularmodells.

Bei theoretischen Überlegungen werden die Energiebarrieren an den Grenzflächen Elektrode/organisches Material oft vernachlässigt. Man spricht hier von so genannten "Ohm'schen Kontakten".

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