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Organische Leuchtdioden

Lochtransport-Substanzen

Im Bereich der Lochtransportmoleküle dominieren Materialien aus der Stoffklasse der Triarylamine. Unsubstituierte Triphenylamine neigen allerdings zu irreversibler anodischer Oxidation unter Dimerisierung zu N,N,N',N'-Tetraphenylbenzidin bei zusätzlich ungünstig hohem Ionisierungspotential, sodass gewöhnlich aromatische Diamine Verwendung finden. Der wohl bekannteste Lochleiter aus dieser Klasse ist das N,N'-Diphenyl-N,N'-di(m-toluyl)benzidin ("m-Triphenylamin-Dimer", m-TPD).

Abb.1

Häufig verwendete Lochtransportverbindungen vom Triarylamintyp: N,N'-Diphenyl-N,N'-di(m-toluyl)benzidin (m-TPD) und 4,4',4''-Tris[(m-methylphenyl) phenylamino]triphenylamin (m-MTDATA)

Weiterhin werden als Lochtransportmaterialien Triphenylenderivate oder Kupferphthalocyanin (CuPc) eingesetzt. Letzteres wird sowohl als Lochtransportmaterial in kaskadierten Systemen als auch als Lochinjektionsschicht verwendet.

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