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Biologisch abbaubare Polymere

Cellulosester

Das Biopolymer Cellulose ist ein aus β-D-Glucopyranose durch 1,4-Polykondensation gebildetes Polysaccharid.

Abb.1
Poly-β-D-Glucopyranosid (Cellulose) Primärstruktur einer Polymereinheit

Die Hydroxy-Gruppen der Cellulose sind der Veresterung zugänglich. Mit anorganischen und organischen Säuren erhält man die Celluloseester. Der bekannteste Vertreter dieser Polymere ist Cellulosenitrat. Versetzt man Cellulosenitrat mit Campher, so erhält man Celluloid. Ursprünglich wurde Celluloid als Elfenbeinersatz für Billardkugeln entwickelt. Über den Anteil an Campher lässt sich die Härte des Celluloids definieren, daher wird Campher oft auch als Weichmacher bezeichnet.

Abb.2
Celluloseester

Je höher der Anteil an veresterten Hydroxy-Gruppen ist, desto härter ist das Polymer. Ein geringer Veresterungsgrad ergibt weiche, wasserlösliche Polymere.

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