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Vernetzungsverfahren - "Vulkanisation" ohne Schwefel

Vernetzungsverfahren - "Vulkanisation" ohne Schwefel

Für die Umwandlung von Kautschuk in Gummi mithilfe von elementarem Schwefel wurde im 19. Jahrhundert der Begriff "Vulkanisation" geprägt. Später erkannte man, dass es sich bei diesem Prozess um eine Vernetzungsreaktion handelt, bei der lineare Makromoleküle, die olefinische Doppelbindungen enthalten, über Schwefelbrücken miteinander verbunden werden. Analog dazu wurden auch Vernetzungsreaktionen, die auf andere Art zustande kommen, als "Vulkanisation" bezeichnet.

Die Unterscheidung zwischen den Begriffen "Vernetzung" und "Vulkanisation" ist also nicht ganz eindeutig. Streng genommen ist die Vulkanisation von Kautschuken mit Schwefel eine Unterart der Vernetzung. Hier sollen Vernetzungsreaktionen vorgestellt werden, die ohne den Einsatz von elementarem Schwefel stattfinden, aber dennoch oft als Vulkanisation bezeichnet werden.

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