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Lacke

Wasserlacke

Das Trocknen von Wasserlack-Dispersionen ist ein physikalischer Prozess.

In wasserbasierten Lacken ist das Bindemittel in feinen Tröpfchen oder Teilchen mit einer Größe von 100 bis 10.000 Nanometer in einer Wassermatrix verteilt. Diese Emulsion oder Dispersion wird durch den Zusatz von Tensiden (Emulgatoren) stabilisiert. Die Dispersion entsteht entweder direkt durch Emulsionspolymerisation, z.B. von Polyacrylaten, oder durch Sekundärdispersion von Polyester-, Epoxid- und Polyurethanharzen.

Diese Harze werden z.B. in Lösung synthetisiert. Nach vollständigem oder weitgehendem Abdestillieren des Lösemittels wird die konzentrierte Lösung oder die Schmelze durch intensives Rühren in Wasser fein dispergiert. So erhält man lösemittelarme oder -freie Dispersionen dieser Bindemittel. Die Molmassen der für Sekundärdispersionen verwendeten Harze sind allerdings so niedrig, dass bei der Filmbildung noch eine chemische Vernetzung erfolgen muss, um harte und stabile Oberflächen zu erzeugen.

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