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Autolackierung

Autolackierung

Bei der Lackierung von Automobilen sind die Anforderungen besonders hoch: Da der äußere Eindruck beim Autokauf eine große Rolle spielt, wird sehr viel Wert auf Ästhetik gelegt. Der Lack soll intensiv farbig, strahlend, glatt und glänzend sein. Auch Metallic-Effekte sind sehr beliebt. Farbton und Glanz sollen über Jahre hinweg gegen UV-Strahlung, Feuchtigkeit und andere Witterungseinflüsse bestehen können. Um Steinschlag, Kratzern etc. zu widerstehen, muss der Lackfilm gleichzeitig elastisch und dennoch sehr hart sein. Über weite Temperaturbereiche ist eine hohe Resistenz gegen Umwelteinflüsse und Chemikalien (Vogelkot, Baumharze, Salze, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Schwefeldioxid, Ozon usw.) erforderlich.

Aus der Vielfalt dieser Anforderungen wird klar, dass Autolacke komplexe Systeme sind, die nicht aus einer einzigen Schicht aufgebaut sein können. Die eigentliche (Deck-)Lackschicht setzt sich aus Basis- und Klarlack zusammen. Darunter ist das durch Phosphatierung vorbehandelte Stahlblech mit einer Grundierung und einer "Füller"-Schicht versehen. Durchschnittlich enthält ein Automobil ca. 8 kg Lack. Aufbringung und Zweck der einzelnen Schichten werden im Folgenden näher erläutert.

Abb.1
Schichtaufbau bei der Autolackierung

Die Arbeitsschritte zur Aufbringung der einzelnen Schichten laufen inzwischen in automatischen Anlagen oder mit Hilfe von Robotern ab. Dazwischen und am Ende ist jedoch immer noch eine Kontrolle und manuelle Nachbearbeitung nötig.

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