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Verdickungsmittel

Carboxymethylcellulose

Carboxymethylcellulose (CMC, R = CH2COONa, H) wird durch Umsetzung von Alkalicellulose mit Monochloressigsäure bzw. deren Natrium-Salz hergestellt. Auch hier wird nicht jede ringständige Hydroxy-Gruppe substituiert. Handelsübliche CMC ist ein farbloses Pulver oder Granulat. Die Molmasse liegt zwischen 4 · 10 4 und 10 6 g/mol. Sie wird mit einem weiten Bereich der Lösungsviskositäten angeboten. CMC ist wasserlöslich, kann aber durch Zusatz von Säuren, Salzen oder mehrwertigen Metallionen wie Cu2+, Al3+, Fe2+, Fe3+ gefällt werden. Die Säureform der Carboxymethylcellulose ist nur in wässrigem Alkali löslich.

Carboxymethylcellulose wird u.a. als Schmutzträger in Waschmitteln, Tablettensprengmittel, Verdickungsmittel für Salben und Zahncremes, als Emulgator und Stabilisator für Speiseeis, Milch- und Fruchtgetränke, Suppen und Soßen, als Spachtelmasse, in der Erdölindustrie als Bohrspülhilfsmittel, im Bergbau als Filter-, Klär- und Flotationshilfsmittel verwendet.

Abb.1
Carboxymethylcellulose

Carboxymethylcellulose mit einem durchschnittlichen Substitutionsgrad (DS) von 1 pro Glucopyranoseeinheit

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