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Polymere als Flockungshilfsmittel

Das Zeta-Potenzial

In einer Suspension bildet sich an der Phasengrenze zwischen elektrisch geladenen Partikel-Oberflächen und der flüssigen Phase eine elektrochemische Doppelschicht. Zunächst lagern sich in einer starren Schicht gegensätzlich geladene Ionen oder orientierte Dipole an (Stern-Schicht). Darauf folgt eine diffuse Schicht (Guoy-Chapmann-Doppelschicht), bei der die Ausrichtung der Ionen oder Dipolmoleküle stetig absinkt, bis sie schließlich die Konzentration der reinen Flüssigkeit erreicht. Die Potenzialdifferenz zwischen der Kugeloberfläche und dem Fluid wird als Zeta-Potenzial bezeichnet.

Abb.1

Partikel mit Oberflächenladung, Stern-Schicht (S) und Guoy-Chapmann-Doppelschicht (D)

Es ist das nach außen wirksame Potenzial dieser Teilchen und wird auch elektrokinetisches Potenzial genannt, da es für die elektrokinetischen Erscheinungen der suspendierten Partikel, also deren Bewegung in einem elektrischen Feld, verantwortlich ist. So lässt sich das Zeta-Potenzial auch durch die Beobachtung der elektrophoretischen Wanderung suspendierter Teilchen bestimmen.

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