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Polymeranaloge Reaktionen

Cellulosemodifizierung

Cellulose ist ein Polysaccharid, dessen Grundbausteine β-glycosidisch zu einem Makromolekül verknüpft sind.

Abb.1
Cellulose

Die Derivatisierung der Cellulose erfolgt im technischen Maßstab durch Veresterung und Veretherung der primären und sekundären OH-Gruppen.

Modifizierte Cellulosen werden als Suspensionsstabilisatoren, Verdickungsmittel für Farben und Kosmetika, Klebstoffe, Textil- und Papierhilfsmittel, Membranen sowie Thermoplaste (Benzylcellulose) verwendet.

Abb.2
Veresterung der Cellulose
Abb.3
Veretherung der Cellulose

Cellulosenitrat ("Nitrocellulose") wird zur Herstellung von Celluloid, Cellulosetriacetat und Cellulosexanthogenat zur Herstellung von Fasern und Membranen verwendet. Die Verarbeitung von Cellulosexanthogenat erfolgt durch Spinnen in ein saures Bad, wobei die Cellulose regeneriert wird. Die Fasern aus regenerierter Cellulose sind unter dem Name "Rayon" bekannt.

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