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Wichtige Copolymere

EVA-Vinylchlorid-Pfropfcopolymere

Neben der Erhöhung der Kaltschlagzähigkeit verbessert der Zusatz von EVA-Copolymeren die Verarbeitbarkeit der PVC-Copolymere ohne die guten Eigenschaften des PVC, wie hohe Härte, Steifheit, ausreichende Wärmeformbeständigkeit, Flammwidrigkeit und Chemikalienbeständigkeit, zu verändern.

Von den PVC-Herstellern werden drei Typen von VC-EVA-Pfropfcopolymeren angeboten:

  • A: Pfropfcopolymere mit 5 bis 6 % EVA,
  • B: Pfropfcopolymere mit etwa 10 % EVA und
  • C: Pfropfcopolymere mit etwa 50 % EVA.

Das Pfropfprodukt A ist ein elastisches PVC, das optimale Schlag- und Kerbschlagzähigkeit, Härte, Formbeständigkeit in der Wärme, Biegefestigkeit und Steifheit aufweist. Nach dem Compoundieren mit Stabilisatoren, Gleitmitteln, Pigmenten und Füllstoffen kann dieses Material direkt eingesetzt werden, vor allem zum Extrudieren von Rohren und Fensterprofilen.

Copolymere mit einem EVA-Anteil zwischen 10 und 30 % sind sehr heterogene Gemische und werden daher nicht verwendet.

Die höchste Schlagzähigkeit wird mit einem Vinylacetat-Anteil von 45 % erreicht.

Pfropfcopolymere mit hohem EVA-Gehalt werden als Konzentrat hergestellt. Durch Abmischen des Konzentrats mit PVC lassen sich beliebige Mischungsverhältnisse mit den für den jeweiligen Zweck optimalen Eigenschaften einstellen.

Abb.1
Schematische Darstellung eines mit VC gepfropften EVA-Copolymers
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