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Statistische, alternierende, Block- und Pfropfcopolymere

Blockcopolymere durch Kopplung

Blockcopolymere lassen sich auch durch Kopplung herstellen. Dazu werden die Blöcke zunächst separat synthetisiert und dann gekoppelt.

Abb.1

Die "aktive" Stelle * kann dabei eine funktionelle Endgruppe im Falle von Polykondensaten, ein Makroanion oder -kation sein. Es ist auch möglich die reaktiven Enden über einen Hilfsstoff zu koppeln. Wichtig ist der vollständige Verlauf der Kopplung, um unerwünschte Homopolymerisation zu vermeiden.

Für die Darstellung von Multiblockcopolymeren müssen die einzelnen Blöcke je zwei reaktive Endgruppen aufweisen. Dies ist z.B. bei der Kopplung von Polystyroldianionen mit Polytetrahydrofurandikationen oder bei Polyperoxiden und Polyazoverbindungen, die Diradikale bilden, der Fall. Durch Copolykondensation ist das technisch interessante Polyetherester-Copolymer aus harten Polytetramethylenterephthalat-Blöcken und weichen Polytetrahydrofuranterephthalat-Einheiten erhältlich, das als thermoplastisches Elastomer Anwendung findet.

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