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Viskosimetrie

Ermittlung der Molmasse mit Hilfe der Kuhn-Mark-Houwink-Sakurada-Beziehung

Abb.1
Auftragung von log [η] über log M zur Bestimmung von log K und α

Die Molmasse einer Probe kann mit Kenntnis (Tabellenwerk) oder nach Bestimmung des Proportionalitätsfaktors K und des Exponenten α, die das System Polymer - Lösemittel kennzeichnen, durch Viskositätsmessungen bei verschiedenen Polymerkonzentrationen ermittelt werden. Die K- und α-Werte vieler Polymer-Lösemittel-Systeme sind bereits ausführlich in der Literatur tabelliert. Anderenfalls sind sie durch Messungen von Präparaten bekannter Molmasse (mit schmaler Verteilung) zugänglich: Bei Auftragung von log [η] gegen log M erhält man eine Gerade mit der Steigung α und dem Ordinatenabschnitt log K.

Bei der Kalibrierung mit Hilfe von Präparaten bekannter Molmassen ist darauf zu achten, mit welcher Methode diese Molmassen bestimmt wurden, d.h. welche Art von Mittelwert dabei resultiert. Zur Bestimmung des Viskositätsmittels verwendet man vielfach Präparate, deren mittlere Molmasse mit einer Methode bestimmt wurde, die das Gewichtsmittel ergeben (Lichtstreuung, Sedimentationsgleichgewicht etc.). Dementsprechend ist der aus Viskositätsmessungen resultierende Wert einzustufen.

Herleitung: Viskositätsmittel und Gewichtsmittel M ¯ η

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