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Stoffliche Charakterisierung III: Raman-Spektroskopie

Methoden

Raman-Mikroskopie

Der Vorteil der Raman-Mikroskopie liegt darin, dass auch sehr kleine Proben untersucht werden können, ohne dass die relevanten Signale von denen der Umgebung überlagert werden. Dies bezeichnet man auch als räumliche Auflösung (engl. spatial resolution), die durch Blenden optimiert wird. Für eine höhere Auflösung sind kleinere Blenden notwendig. Der limitierende Faktor ist jedoch die Beugung des Lichtes an der Blende.

Konfokales Raman-Mikroskop

Verwendet man in der Raman-Spektroskopie zusätzlich zum Mikroskop eine Lochblende, die in der fokalen Ebene des Mikroskops platziert ist, so spricht man von konfokaler Raman-Mikroskopie. Das bedeutet, dass Streustrahlung außerhalb des optischen Fokus herausgefiltert wird und nur Strahlen aus dem optischen Fokus den Detektor erreichen, was zu einer Verbesserung der Auflösung führt. Es empfiehlt sich, möglichst kurze Wellenlängen zu verwenden, da die Beugung der längeren Wellenlängen die minimale Größe der konfokalen Blende bestimmt und somit die Auflösung in z-Richtung. Es ist jedoch auch zu beachten, dass die Laserwellenlänge auch auf die Fluoreszenzeigenschaften der Probe hin optimiert wird, so dass möglichst wenig Fluoreszenz das Raman-Spektrum überlagert.

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