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Spezielle Polymerarchitekturen: Sternpolymere und Dendrimere

Synthese von Dendrimeren

1978 wurde von Fritz Vögtle erstmals ein Syntheseweg vorgeschlagen, der zu regelmäßigen hochverzweigten Strukturen führte. Dieser verläuft über eine zweifache Michael-Addition von Nitrilen an primäre Amine mit anschließender Reduktion (Prinzip siehe POPAM/Astramol). Diese zunächst extraordinär erscheinenden Verbindungen wurden ab Mitte der 1980er Jahre von anderen Forschern wieder aufgegriffen. Diesen Synthesestrategien ist gemeinsam, dass zunächst eine Verbindung an die verschiedenen reaktiven Zentren geknüpft wird. Dies entspricht der Einführung der nächsten "halben" Generation. Durch einen anschließenden Derivatisierungsprozess wird sie so verändert, dass neue Verzweigungsstellen entstehen. Damit ist die nächste Generation komplett.

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Abb.1
Schema der Dendrimersynthese

Inzwischen werden zwei Typen von Dendrimermolekülen industriell hergestellt und unter den Namen Astramol (DSM) und Starburst (Dendritech) vermarktet.

Literatur

Buhleiner, E.; Wehner, W.; Vögtle, F. (1978): . In: Synthesis. , 155-158
Tomalia, D.; Baker, H.; Dewald, J.; Hall, M.; Kallos, G.; Martin, S.; Roeck, J.; Ryder, J.; Smith, P. (1985): A new class of polymers: Starburst - dendritic macromolecules. In: Polym. J. . 17 , 117 - 132
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