Sternpolymere und Dendrimere

Sternpolymer
Abb.1Sternpolymer

Bei Sternpolymeren gehen von einem Zentrum drei oder mehr Seitenketten ("Arme", "Strahlen") aus. Das Zentrum muss mehrere funktionelle Gruppen aufweisen, an denen Seitenketten anknüpfen oder aufwachsen können. Als Zentren für Sternpolymere kommen z.B. Ammoniak, Glycerol, Divinylbenzol, Siliciumtetrachlorid, aber auch unsymmetrische Moleküle wie einfache Zucker, Epoxidharz-Oligomere, Verbindungen aus Glycerol und ungesättigten Fettsäuren sowie viele andere Strukturen in Frage, die mehrere mögliche Anknüpfungspunkte für Polymerketten aufweisen.

Dendrimer
Abb.2Dendrimer

Eine besondere Variante der Sternpolymere sind die Dendrimere. An jeder Verknüpfungsstelle findet eine Verzweigung statt, sodass anstatt der Strahlen eines Sterns baumförmige Gebilde an einem Zentrum hängen, die im Idealfall alle gleich aufgebaut sind.

Ausführlichere Informationen über sternförmige Polymere finden sich in der Lerneinheit Sternarchitekturen.

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