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Koordinative Polymerisationen - Metallocen-Katalyse

Einfluss der Symmetrie

Single-site-Polymerisationskatalysatoren können in fünf Symmetrieklassen eingeteilt werden.

Abb.1
Symmetrieklassifikationen

Katalysatoren mit C2v-Symmetrie ergeben ataktische Polymere bzw. Polymere mit geringer Stereoregularität und die Polymerisation wird über das Kettenende kontrolliert. Cs-symmetrische Katalysatoren mit beiden diastereotopischen Koordinationsstellen in der Spiegelebene verhalten sich ähnlich. Cs-symmetrische Katalysatoren mit einer Spiegelebene, die die beiden enantiotropischen Koordinationsstellen reflektieren, ergeben syndiotaktische Polymere. C2-symmetrische Katalysatoren, sowohl Racemate wie auch die reinen Enantiomere, produzieren isotaktische Polymere (site-control-Mechanismus). Bei asymmetrischen Katalysatoren lässt sich die Taktizität des Polymers nicht vorhersagen.

Die erfolgreichsten Katalysatoren für eine stereospezifische Olefinpolymerisation besitzen C2-Symmetrie mit einer Brücke, d.h. einer starren Ligandenstruktur.

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