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Koordinative Polymerisationen - Metallocen-Katalyse

Einfluss der Symmetrie

Sowohl der Ligand wie auch das wachsende Polymer beeinflussen die Stereochemie der Polymerisationsreaktion. Die Polymerkette bleibt während der gesamten Wachstumsreaktion an das aktive Zentrum gebunden. Daher hat die Stereochemie des an das Metallatom gebundenen zuletzt eingefügten Monomers einen entscheidenden Einfluss auf die Monomeraddition. Im Falle eines chiralen Ligandenpaars wirkt sich dieses stärker als die Polymerkette auf die Stereospezifität aus. Die Taktizität kann anhand der Löslichkeit des Polymers, sowie mit Hilfe der Röntgenstrukturanalyse, der IR-Spektroskopie und der thermischen Eigenschaften (Schmelzpunkt, Glasübergangstemperatur) bestimmt werden. Bei chiralen Polymeren kann auch die optische Aktivität berücksichtigt werden. Die beste Methode zur Untersuchung der Taktizität ist aber die C13-NMR-Spektroskopie.

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