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Kationische Polymerisation

Brønsted-Säuren

Brønsted-Säuren können durch Protonierung des Olefins die Reaktion starten. Die eingesetzte Säure muss stark genug sein, um eine ausreichende Menge an protonierten Olefin zu produzieren, darf aber auch nicht stark nukleophil sein, da sonst Termination durch Kombination mit dem protoniertem Olefin stattfindet (Ausbildung einer kovalenten Bindung). Deshalb können die Halogensäuren nicht eingesetzt werden. Perchlor-, Schwefel-, Phosphor-, Fluorsulfon-, Chlorsulfon-, Methansulfon- und Trifluormethansulfonsäure werden dagegen für die kationische Polymerisation verwendet. Die Molmasse der entstehenden Polymere ist allerdings selten höher als 2000-3000 g/mol. Diese Polymere wie z.B. die Produkte der Polymerisation von Benzofuran oder Inden mit Schwefelsäure finden ihre Anwendung als Adhäsive auf Wachspapier oder Bodendielen.

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