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Ionische Polymerisationsarten

Gemeinsamkeiten der ionischen Polymerisationen - Ionengleichgewichte

Polare Lösemittel wie Wasser oder Alkohole sind für die ionische Polymerisation ungeeignet, da sie mit dem Initiator reagieren. Andere polare Lösemittel wie Ketone gehen sehr stabile Komplexe mit den Initiatoren ein. Daher finden die meisten ionischen Polymerisationen in schwachpolaren Lösemitteln statt. Typische Lösemittel für die kationische Polymerisation sind Methylenchlorid, Toluol und unpolare Kohlenwasserstoffe. Für die anionische Polmerisation wird häufig Tetrahydrofuran (THF) eingesetzt.

Das Lösemittel hat einen großen Einfluss auf die Reaktion. Die reaktiven Spezies können darin entsprechend als

  • kovalentes Polymer (I),
  • Kontaktionenpaar (II),
  • solventgetrenntes Ionenpaar (III) oder als
  • freie Ionen (IV)

vorliegen.

Abb.1
Reaktive Spezies

Mit zunehmender Polarität wird das Gleichgewicht zwischen diesen vier Formen in Richtung freie Ionen verschoben.

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