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Polyvinylchlorid (PVC)

Fällungspolymerisation - Technische Umsetzung

Um einen Wärmestau zu verhindern, wird die technische Herstellung von Polyvinylchlorid mittels Fällungspolymerisation in zwei Schritten ausgeführt.

Der Umsatz in diesem ersten Schritt beträgt maximal 10 %, um eine zu hohe Viskosität zu verhindern. Im zweiten Schritt liegt nicht mehr eine Flüssigkeit, sondern eine Mischung aus Feststoff und Flüssigkeit vor. Daher wird eine andere Form von Reaktor verwendet. In älteren Verfahren benutzte man Drehrohre mit Stahlkugeln als Mischelemente. In den neueren Verfahren werden senkrecht angeordnete Reaktoren mit Schneckenrührer und einem aufgesetzten Siedekühler eingesetzt. Da die Polymerisation im zweiten Schritt wesentlich langsamer als im ersten abläuft, versorgt ein Vorreaktor mehrere Nachreaktoren. Die durchschnittliche Molmasse des Endproduktes ist von der Temperatur und dem Druck im Nachreaktor abhängig.

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Abb.1
Polyvinylchlorid-Herstellung nach dem Masseverfahren (Fließschema)
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