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Kautschuk

Kautschuk

Nach DIN 53 501 bezeichnet man unvernetzte, aber vernetzbare Polymere mit gummielastischen Eigenschaften bei Raumtemperatur als Kautschuke. Als Elastomere bezeichnet man Polymere, deren Glasübergangstemperatur unterhalb der Gebrauchstemperatur liegt und die ihre Formstabilität der Vernetzung ihrer Ketten verdanken. Die unvernetzten Polymere nennt man Kautschuke, allerdings werden beide Begriffe oft synonym verwendet. Der englische Begriff rubber wird sowohl für Kautschuk wie auch für Elastomer verwendet. Hier findet keine Unterscheidung statt. Die ASTM (American Society for Testing Materials) definiert rubber als material, that is capable of recovering from large deformation quickly and forcibly, and can be modified.

Bei Naturkautschuk handelt es sich um Poly(1,4-cis-isopren) mit nahezu hundertprozentigem cis-Anteil. Poly(1,4-trans-isopren) ist unter dem Namen Guttapercha bekannt und ist ein Thermoplast.

Kautschuke sind im eigentlichen Sinne Rohprodukte, welche erst durch Vernetzung, die so genannte Vulkanisation, zum Endprodukt werden.

Weitere Informationen

Lerneinheit Polymere Netzwerke - Einführung

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