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Wassertransport in Gefäßpflanzen

Wassertransport in Gefäßpflanzen

Die Evolution von Landpflanzen begann erst im Silur (vor 438-408 Millionen Jahren). Um so erstaunlicher ist es, dass es bereits im späten Devon (vor ca. 375 Millionen Jahren) riesige Wälder aus Bärlappen und Schachtelhalmen mit Baumhöhen von bis zu 30 Meter Höhe gab. Damit dies überhaupt möglich wurde, mussten die Landpflanzen eine Strategie entwickeln, das Wasser vom Aufnahmeort (den Wurzeln) an den Ort des Verbrauchs (Blätter bzw. Nadeln) zu transportieren. In einigen Fällen kann dies durchaus eine vertikale Distanz von mehr als 100 Metern bedeuten, was der Höhe eines 30-stöckigen Gebäudes gleichkommt. Ebenfalls erstaunlich ist die Geschwindigkeit des Wassertransports, der bis zu 15 m pro Stunde erreichen kann.

Abb.1

Ein typischer Baum kann bis zu 200.000 Blätter besitzen, was einer Oberfläche von 6-700 m2 entspricht. Obwohl die Blätter durch die wachshaltige Cuticula und verschließbare Spaltöffnungen (Stomata) gegen Verdunstung geschützt sind, verliert der Baum dennoch über 200 Liter Wasser pro Stunde (Evaporation).

Wie machen Pflanzen das?

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